Pinus cembra
Pinus Cembra :
oder auch Zirbelkiefer/Arve genannt ist eine sehr große , hochwachsende (bis 25 m) Kiefernart und die einzige fünfnadelige Kiefer in unseren Alpen. Sie ist eher als Baumschulpflanze zu bekommen, gesammelte Kiefern dieser Gattung sind selten zu sehen und das liegt darin begründet, dass Bonsai geeignete Ausgangspflanzen kaum zu finden sind.
Auch die Verzweigung der Äste ist sehr spärlich und schwach ausgeprägt, was sich dann bei einem zukünftigen Bonsai als nachteilig herausstellt, wird doch eine schöne Feinverzweigung immer gerne angestrebt.
Zirbelkiefern habe ein sehr weiches elastisches Holz , was ein Verformen zwar leicht macht, aber nicht lange hält, so dass immer wieder und lange Jahre nachgedrahtet werden muss. Auch ist die Rinde an den Ästen sehr “fleischig”, also dick und weich, was bedeutet, dass der Draht sehr leicht und schnell einwächst.
Trotzdem wäre eine Zirbelkiefer als Bonsai sehr geeignet, wenn genügend Geduld aufgebracht wird, eine schöne Verzweigung aufzubauen.
Ein weiterer “Nachteil”, wenn man es so nennen will, sind die allzu langen Nadeln, die sich auch nur wenig verkleinern lassen, so wäre es von Vorteil , eine eher große Pflanze zu nehmen, um diesbezüglich einen Ausgleich zu schaffen, mit Shohin hat man da vermutlich nicht sehr viel Freude.
Zirbelkiefern bevorzugen eher einen feuchten -lehmigen Boden und das sollte dann auch bei einem Bonsai in Rechnung getragen werden.
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